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Wo sollte ich werben?

Donnerstag, Juli 23rd, 2009
google adWords

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Und noch einmal etwas über Werbung. Ich habe mich, im Zuge meiner aktuellen Werbekampagne gefragt, wo ich werben sollte. Hierfür musste ich mir klar werden, wie möchte ich meinen Kundenstamm betreuen? Es gibt hier mehrere Möglichkeiten:

  • Die vor Ort Betreuung: Vor allem Unternehmen, welche Dienstleistungen bei Ihrem Kunden vor Ort durchführen oder welche bei Ihrer/Ihren Filiale/n ein stationäres Angebot anbieten, können schwer Kunden bedienen die nicht in der Nähe wohnen.
  • Die überregionale Betreuung: Diese fällt zu meist auf Unternehmen, die sich an Großkunden wenden und zu einem Meeting auch weitere Wege zurücklegen und das Produkt dann vielleicht bei sich vor Ort entwickeln.
  • Die internationale Betreuung: Diese Option steht nur für sehr große Unternehmen oder Unternehmen welche mit nicht materiellen Waren handeln offen. Ich könnte, als Beispiel, die Seite eines Getränkemarktes in Peking designen.

Auch wenn es möglich ist, viele Kunden zu erreichen, muss es wohl überlegt sein, welche Kunden man am effizientesten erreichen kann oder wo man unnötig viel Geld für Werbung ausgeben müsste. Hierbei ist auch zu betrachten, wie hoch das maximale natürliche Wachstum des Unternehmens auf den betreffenden Bereich bezogen ist. Das heißt, man sollte sich als erstes dadrüber bewusst sein, wie viel Geld man in die Werbung stecken möchte. Für 1000€ lohnen sich als Beispiel überregionale Werbeformen fast gar nicht. Das Internet ist hier eine Ausnahme. Doch sollte man dennoch nicht vergessen den Wirkungsgrad der Werbung zu betrachten.

Ich habe mich, wieder um ein reelles Beispiel zu geben, entschieden nur lokal 20km um Lübeck herum zu werben. Dies hat den einfachen Grund, dass ich davon überzeugt bin dass, Unternehmen lieber persönlich über ein Projekt reden, es sich auf Papier zeigen lassen und den Projektleiter in echt treffen, als dies alles nur am Telefon oder das Internet zu tun.
Als Werbeform habe ich zum einen Flyer, und zum anderen Google AdWords genutzt. Man könnte denken das AdWord nicht in meine Werbestrategie passt, nur lokal zu werben. Jedoch kann man bei AdWords das Gebiet wählen in dem die Annonce angezeigt wird. Dort verwende ich dann verschiedene Kampagnen um möglichst viele verschiedene Kunden anzusprechen. Dies alles ist mit einem geringen Geldaufwand möglich und verspricht eine hohe Erfolgswahrscheinlichkeit.

Falls Sie eine konkrete Werbestrategie für sich suchen, nutzen Sie doch gerne mein entsprechendes Angebot.

Sollte man seine Seite mit Werbung finanzieren?

Sonntag, Juli 12th, 2009

Diese Frage stellen sich nicht allzu wenige Webseiten Besitzer. Die Idee ist auch attraktiv, denn wer möchte nicht Einnahmen machen ohne dafür arbeiten zu müssen? Konkret gibt es zur Zeit 3 Modelle um seine Seite mit Werbung zu finanzieren:

1. Pay per Click Angebote
Diese Angebote sind die meist verbreitetsten, denn hier muss der Werbende wirklich nur dann zahlen, wenn er auch einen potentiell geworbenen auf seine Seite gelinkt bekommt. Das große Problem ist für den Webmaster, das nicht viele Nutzer gerne auf Werbung klicken. So muss er schon zusehen das die Werbung seine Nutzer auch anspricht, ansonsten bleiben die Einnahmen aus. Das bekannteste Beispiel dieser Werbeform ist google AdSense, welche dynamisch Werbung ermittelt die zu Ihrer Seite passt.

2. Pay per View Angebote
Diese Angebote sind meistens die Unseriösesten. Hier wird für jeden Kunden gezahlt, der die Werbung sieht. Meistens befindet sich diese in einem PopUp oder den neueren LayerAds die sich auf der Seite, vom PopUpBlocker nicht Blockbierbar, vor den Inhalt schieben und für Ilove, Poker9000 oder illegale download Seiten werben. Der Haken dabei ist, das diese Werbung meistens 5 Sekunden lang offen sein muss, bis sie als gesehen gewertet wird. Und Sie können sich sicher sein, dass ich so ein LayerAd oder PopUp nach weniger als 3 Sekunde geschlossen habe wenn es auftaucht.

3.  Pay per Month Angebote
Hierbei handelt es sich um die Kronjuwelen der Werbung. Sie sind das Tollste, dass ein Webmaster erwarten kann, aber auch das Seltenste. Diese Werbeform wird meistens von großen Seiten versteigert/verkauft oder passende Seiten werden von Werbefirmen angeschrieben und es wird Ihnen ein Angebot gemacht.
Hier kann die Werbung oft an das Design angepasst werden so das Sie nicht störend auffällt und die Inhalte sind meistens seriös.

Pauschal würde ich Werbung der 3. Kategorie jedem empfehlen, bei den anderen beiden jedoch zu Vorsicht raten. Unseriöse Werbung lässt Ihre Seite auch schnell unseriös wirken und das gilt es zu vermeiden um Kunden nicht Abzugschrecken. Werbung der 2. Kategorie fällt daher weitgehend als geeignetes Werbemittel aus. Die Werbung der 1. Kategorie, wird auch von bekannten Seiten viel verwendet, bei Googles AdSense gibt es durchaus interessante Anzeigen, die den Nutzer zum Klicken verleiten könnten. Allerdings kann auch hier einiges an unseriösen Angeboten enthalten sein.

Ich empfehle, auf Seiten die Ihr Unternehmen repräsentieren, von Werbung abzusehen oder diese nur dezent, vielleicht als Partnerprogramm getarnt, aufzuziehen um Kunden nicht zu verschrecken.

Hier einmal ein Negativ Beispiel, die Verstatel Seite ist komplett mit Werbung eingerahmt, insgesamt zähle ich 11 Stellen an denen Werbung platziert wurde. Diese Seite ist auch ein gutes Beispiel für Legalität von Werbung. Die Werbung ist teilweise so in die Versatelseite eingebunden, das der Eindruck entsteht er wäre keine Werbung, sondern ein Service den die Versatel AG zur Verfügung stellt. Besonders durch die Hervorhebung von manchen Werbebereichen durch den Hinweis “Anzeige” jedoch der Auslassung dieser Bezeichnung in anderen Bereichen wird der Kunde verwirrt. Dies ist in Deutschland nicht legitim, denn durch das Trennungsgebot muss sichergestellt werden, das Werbung von Redaktionellen Texten unterscheidbar ist. Google AdSense hat dies zum Beispiel in seiner AGB stehen, wer hier gegen diese Regel wiederstößt, wird ohne Umschweifen aus dem Google AdSense Programm entfernt.