Deutsche Bank: Online-Werbung - Lichtblick in der Krise
Mittwoch, Oktober 28th, 2009In einem Editorial von Deutsche Bank Research wurden nun interessante Zahlen zum Wachstum von Online-Werbung und deren Resistenz gegen die Krise veröffentlicht. Der Kernpunkt des Berichtes sagt aus, dass die Online-Werbesparte 2009 voraussichtlich um 7% wachsen wird. Dabei legt vor allem die “Suchwort-Werbung” also die Werbung die bei Google oder anderen Suchanbietern geschaltet werden kann, um Interessenten direkt sinnvolle Inhalte anbieten zu können, zu. Dies deutet darauf hin, dass viele Unternehmen erkannt haben wie sinnvoll es ist, gezielt Kunden anzusprechen, welche das Produkt auch potentiell annehmen. Gleichzeitig geht dieser Boom mit einem der stärksten Werbeeinbrüche von konventioneller Werbung überhaupt einher. Die von der Krise gebeutelten Unternehmen schaffen es häufig nicht mehr ihr hoch angelegtes Werbebudget zu halten, einige springen auf die günstigere und gezieltere Online-Werbung um, andere hoffen darauf nach der Krise wieder mehr Geld für Werbeausgaben zur Verfügung zu haben. Es wird die wachsende Bedeutung des Internets für alle Bevölkerungsschichten aufgezeigt, da schon deutlich über 60% aller Deutschen das Internet regelmäßig nutzen, gibt es hier nicht nur die Möglichkeit Freaks oder Randgruppen anzusprechen, sondern fast alle Menschengruppen die es hier so gibt. Dabei weißt der Bericht in einer Statistik darauf hin, das Nutzer über 19 Jahren dazu neigen das Internet zur reinen Informationssuche zu nutzen, wohingegen jüngere Nutzer es als große Spielwiese sehen. Daher muss man bei Werbung darauf achten wie spielerisch man diese gestaltet um den richtigen Kundenstamm anzusprechen.
Die allgemeine Entwicklung von Online-Werbung ist nur zu begrüßen, auch wenn diese zur Zeit noch deutlich weniger ausgeprägt ist wie die herkömmlichen Werbeträger, wird bald die Generation Internet ihre Berufliche und Wirtschaftliche Karrieren starten und das Internet zum meist genutztem Medium überhaupt aufwerten. Da sollte man lieber nicht durch unangebrachtes Zögern den Einstieg verpassen.




